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Ökumenische TrauungKonvertieren bietet sich hier an – aber wer soll konvertieren? In der Regel möchte dies keiner und die Frage ist auch, ob es sinnvoll wäre. Denn sollte nicht in einer Ehe, in einer liebenden Partnerschaft, ein jeder auch das Recht auf seinen eigenen Glauben haben? Grundsätzlich entspringen ja beide Glaubensrichtungen dem gleichen Gedankengut – dem Christlichen. In solchen Fällen kann eine ökumenische Trauung die Lösung des Problems sein. Beide Partner behalten ihre Konfession, niemand konvertiert zum Glauben des anderen. Und bei der Trauungszeremonie sind Geistliche beider Richtungen vertreten und agieren Hand in Hand. Das Paar wird also nach den Glaubensgrundsätzen beider Religionen kirchlich getraut. Eine gute Lösung für alle Seiten, auch für die Verwandten, denn letztlich erwartet ja doch jede Mutter und jeder Vater dass Sohn oder Tochter nach dem Glauben heiratet, nach dem er oder sie erzogen wurde. Auf diese Art und Weise werden alle Seiten zufrieden gestellt, und die Brautleute haben beide das Gefühl, richtig gehandelt zu haben, nach eigenen Glaubensgrundsätzen und nach der eigenen, religiösen Erziehung, die ja auch Bestandteil der eigenen Identität ist. |
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